
Geschlossene Federspitze
Der geschlossene Federstich ist eine Variante des Federstichs, die wie eine Reihe gleichseitiger Dreiecke aussieht, die zwischen zwei parallelen Hilfslinien gestickt sind: eine Zickzacklinie zwischen zwei Kanten.
Anstatt die klassischen V-förmigen Stiche zu sticken, verbinde jeden neuen Stich mit dem vorherigen, wodurch die Form geschlossen wird und ein Dreieck entsteht. Du kannst die Größe der Dreiecke anpassen, indem du die Stiche verbreiterst oder verlängerst.
Auf der Rückseite des Stoffes sieht die Stickerei im „geschlossenen Federstich“ aus wie zwei Reihen von Stichen auf der Rückseite.


Anwendungsmöglichkeiten der geschlossenen Feder Spitze
Der geschlossene Federstich ist ein klassischer Kantenstich, der in geraden und geschwungenen Linien genäht wird. Du kannst ihn zum Verzieren von Kleidungsstücken oder Heimtextilien verwenden. Er sieht toll aus an Kragen, Ärmelbündchen oder den Rändern von Handtüchern. Du kannst ihn so verwenden, wie er ist, oder ihn mit einzelnen Zierstichen oder Perlen kombinieren, um dekorative Bänder zu gestalten.
Bei der dekorativen Oberflächenstickerei kannst du mit dieser Technik jedes beliebige Motiv durch eine geometrische Füllung darstellen. Nutze sie, um Körbe, Baumstämme, Algen oder strukturierte Hintergründe zu sticken.
Der geschlossene Stich wird auch beim „Crazy Quilting“ häufig verwendet. Er dient sowohl zur Verzierung als auch zum Zusammennähen der Stoffstücke der Steppdecke.
Weitere Stiche aus der Familie der Federstiche
Lerne, wie man den geschlossenen Federstich stickt
Folge dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung mit den detaillierten Fotos, die wir dir unten zeigen, und du wirst den geschlossenen Federstich im Handumdrehen lernen. Wenn du besser durch Zuschauen lernst, schau dir doch das Video-Tutorial zu dieser Anleitung oder den YouTube-Kanal von Practical Embroidery an, um diesen Handstickstich noch schneller zu beherrschen.

Wie man den geschlossenen Federstich stickt
Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Handsticken
1. Zeichne zwei parallele Linien als Orientierung. Wir arbeiten von oben nach unten. Führe die Nadel an der linken Markierung durch die Oberfläche, einen halben Stich unterhalb des Startpunkts.

2. Mach einen Knoten am oberen Ende der Linie, die du rechts gezeichnet hast. Zieh am Faden, lass aber die Schlaufe des Arbeitsfadens offen.

3. Führe die Nadel wieder in einer geraden Linie an die Oberfläche, einen Stich unterhalb der Einstichstelle und innerhalb der Schlaufe des Arbeitsfadens. Zieh den Faden nach außen, um die Schlaufe festzuziehen.

4. Führe die Nadel an derselben Stelle ein, an der du mit der ersten Masche begonnen hast. Zieh den Faden zur Rückseite und lass dabei den Arbeitsfaden offen.

5. Führe die Nadel an der Markierung auf der linken Seite an die Oberfläche, einen Stich unterhalb und innerhalb der Schlaufe des Arbeitsfadens. Zieh am Faden, um die Schlaufe festzuziehen und das Dreieck zu schließen.

6. Führe die Nadel durch die Markierung auf der rechten Seite, genau an der Stelle, an der der letzte Stich war. Lass die Fadenschlaufe offen.

7. Komm an der richtigen Stelle wieder an die Oberfläche, etwas weiter unten, innerhalb der Schlaufe. So formst du das nächste Dreieck.

8. Wiederhole diese Schritte, um auf beiden Seiten des Streifens Dreiecke zu bilden. Beende das letzte Dreieck mit einem Abschlussstich.

Anleitungsvideos
Werkzeuge und Materialien, die ich für dieses Muster verwendet habe
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